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Vertragskette (English: Treaty Chain) einfach erklärt

  • Autorenbild: Mikey Miller
    Mikey Miller
  • 9. Jan.
  • 15 Min. Lesezeit

Vertragskette in nationalen und internationalen Recht

Vertragskette

Eine Vertragskette bezeichnet im nationalen Recht wie im Völkerrecht die Gesamtheit aller aufeinanderfolgenden Vereinbarungen, Änderungen, Ergänzungen und Nachtragsurkunden, die gemeinsam den jeweils geltenden Vertragsinhalt bilden. Das gilt auch, wenn auf andere Verträge (oder Vertragsketten) Bezug genommen wird, beispielsweise auf das NATO-


Sie entsteht, wenn ein ursprünglicher Vertrag durch spätere Abreden fortentwickelt wird, ohne dass ein vollständig neuer Vertrag abgeschlossen wird.[5]


Vertragskette im nationalen Recht

In nationalen Rechtsordnungen – etwa im deutschen, österreichischen oder schweizerischen Zivilrecht – umfasst eine Vertragskette alle späteren Vereinbarungen, die den ursprünglichen Vertrag modifizieren oder ergänzen.[undefined]


Dazu gehören:

  • Änderungsverträge,

  • Ergänzungsvereinbarungen,

  • Nachträge, Zusatzklauseln und Protokollnotizen,

  • konkludente Änderungen durch tatsächliches Verhalten.[7]

  • Wenn auf andere Verträge Bezug genommen wird, werden diese Teil der neuen Vereinbarung. Das betrifft auch die Aktivierung einer solchen externen Vertragskette.[8]


Nach deutschem Recht ergibt sich dies aus den allgemeinen Grundsätzen der Vertragsfreiheit und Vertragsauslegung (§§ 133, 157 BGB).[9]  Spätere Vereinbarungen gehen früheren vor; die Vertragskette bildet die maßgebliche Grundlage für die Auslegung des Schuldverhältnisses (§ 311 BGB).[10]  Auch im schweizerischen OR (Art. 1–18 OR) und im österreichischen ABGB (insb. §§ 863, 914 ABGB) gilt, dass spätere Abreden den Vertragsinhalt fortschreiben.[11][12]


Konkludente Vertragsänderung im nationalen Recht

Eine Vertragsänderung kann auch durch tatsächliches Verhalten erfolgen, wenn dieses eindeutig den Willen erkennen lässt, den Vertrag in geänderter Form fortzuführen.[13] Dies wird als konkludente Vertragsänderung oder „stillschweigende Modifikation“ bezeichnet.[1]


Die Rechtsprechung erkennt solche Änderungen an, wenn:

  • das Verhalten klar und eindeutig ist,[6]

  • beide Parteien es kennen und akzeptieren,[14]

  • es den bisherigen Vertragsinhalt erkennbar ersetzt oder ergänzt.[15]


Beispiele aus nationalen Rechtsordnungen

Deutschland (BGB)

Im deutschen Recht ergibt sich die Vertragskette aus den Grundsätzen der Vertragsfreiheit und Vertragsauslegung. So entsteht eine Vertragskette durch alle späteren Vereinbarungen, die den ursprünglichen Vertrag modifizieren oder ergänzen.[16]


Rechtsgrundlagen sind insbesondere:

  • §§ 133, 157 BGB – Auslegung nach dem wirklichen Willen und Treu und Glauben; spätere Abreden sind bei der Auslegung zu berücksichtigen.[17]

  • § 311 BGB – Begründung und Änderung von Schuldverhältnissen.[18]

  • § 305b BGB – Vorrang individueller Abreden vor früheren AGB‑Regelungen.[19]

Beispiel: Ein Mietvertrag wird durch mehrere schriftliche Nachträge (z. B. Staffelmiete, Haustierhaltung, Stellplatz) sowie durch konkludentes Verhalten (z. B. jahrelange Duldung einer Nutzung) fortentwickelt. Alle Regelungen bilden gemeinsam die Vertragskette.[20]


Schweiz (OR)

Das schweizerische Obligationenrecht erkennt Vertragsfortschreibung ausdrücklich an.[21] Es erkennt Vertragsketten durch spätere Abreden und konkludente Änderungen an:[22]

  • Art. 1 OR – Vertragsschluss durch übereinstimmende Willenserklärung, auch stillschweigend.[23]

  • Art. 2 OR – Bindung an den Vertrag durch Verhalten.[24]

  • Art. 18 OR – Auslegung nach dem übereinstimmenden wirklichen Willen.[25]

Beispiel: Ein Dienstleistungsvertrag wird durch wiederholte Anpassungen der Vergütung und Arbeitsweise fortgeschrieben, die beide Parteien über längere Zeit akzeptieren. Diese stillschweigend vereinbarten Änderungen werden Teil der Vertragskette.[26]


Österreich (ABGB)

Das österreichische ABGB erkennt Vertragsfortschreibung und konkludente Änderungen ausdrücklich an.[27]

  • § 863 ABGB – Verträge können ausdrücklich oder schlüssig geschlossen oder geändert werden.[28]

  • § 914 ABGB – Auslegung nach dem Willen der Parteien und der Übung des redlichen Verkehrs.[29]

  • § 915 ABGB – Unklarheitenregel zugunsten desjenigen, der die Formulierung nicht gewählt hat.[30]

Beispiel: Ein Werkvertrag wird durch spätere Zusatzaufträge, Preisänderungen und schlüssiges Verhalten (z. B. Abnahme zusätzlicher Leistungen ohne Widerspruch) erweitert. Diese Abreden bilden eine einheitliche Vertragskette.[31]


Common Law (UK/USA)

Im Common Law wird die Vertragskette durch das Prinzip der „subsequent agreements“ und „course of dealing“ gebildet:[32]

  • Course of dealing – wiederholtes Verhalten der Parteien kann Vertragsinhalt modifizieren.[33]

  • Implied terms – Vertragsbedingungen können aus Verhalten, Branchenüblichkeit oder Notwendigkeit abgeleitet werden.[34]

  • Subsequent modification – spätere Änderungen trotz „parol evidence rule“.[35]

  • Promissory estoppel – Bindung trotz fehlender consideration.[36]

  • Parol evidence rule (Ausnahmen) – spätere Abreden können schriftliche Verträge modifizieren, wenn sie als „subsequent modification“ gelten.[37]

  • Consideration – Änderungen erfordern grundsätzlich eine Gegenleistung, außer bei „promissory estoppel“ oder UCC‑Regeln (USA).[38]

Beispiel: Ein Liefervertrag wird durch wiederholte Praxis (z. B. geänderte Lieferfristen, akzeptierte Qualitätsstandards) fortentwickelt. Diese „course of dealing“‑Elemente gelten als Teil des Vertrags und bilden eine Vertragskette.[39]


Nachtragsurkunde

Eine Nachtragsurkunde (engl. Supplementary Instrument) ist ein ergänzendes oder änderndes Dokument, das einen bestehenden Vertrag fortschreibt, ohne einen neuen Vertrag zu begründen.[40] Sie ist Teil der Vertragskette (engl. Treaty Chain) und entfaltet ihre Wirkung ausschließlich in Verbindung mit dem Ursprungsvertrag.[41]

Nachtragsurkunden werden im nationalen wie internationalen Recht genutzt, um technische, organisatorische oder rechtliche Anpassungen vorzunehmen, ohne den gesamten Vertrag neu verhandeln zu müssen.[42][43]


Vertragskette im Völkerrecht

Im Völkerrecht wird die Vertragskette durch das Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge (WÜRV) strukturiert.[44]

Zentrale Bestimmungen sind:

  • Artikel 11 WÜRV – Formen der Zustimmung (Ratifikation, Annahme, Genehmigung, Beitritt oder „jede andere vereinbarte Form“).

  • Artikel 24 WÜRV – Inkrafttreten von Verträgen und Änderungen.

  • Artikel 30 WÜRV – Vorrang späterer Verträge (lex posterior derogat legi priori).

  • Artikel 39 WÜRV – Allgemeine Regel über Vertragsänderungen.

  • Artikel 40 WÜRV – Änderungen multilateraler Verträge.

Eine völkerrechtliche Nachtragsurkunde muss nur ratifiziert werden, wenn dies im neuen Vertrag ausdrücklich vorgesehen ist.[45]  Andernfalls werden die Ratifikation, die Namen aller Vertragsbeteiligten und die Unterschrift aus der Vertragskette übernommen.[46][47][48]

Diese Regeln führen dazu, dass spätere Übereinkünfte den früheren vorgehen und gemeinsam eine völkerrechtliche Vertragskette bilden.[49]


Konkludente Vertragsteilnahme durch Teil‑Erfüllung

Die Vertragsteilnahme erfolgt im Völkerrecht auch durch vertragskonformes Handeln; Teilerfüllung, die den Zweck und die wesentlichen Verpflichtungen eines Vertrags erkennbar erfüllt, wird als Zustimmung gewertet und führt zur Pflicht der vollen Vertragserfüllung[50][51][52][53]. Konkludentes Verhalten ersetzt eine ausdrückliche Willenserklärung, sofern keine andere Form der Zustimmung vereinbart wurde und das Verhalten klar auf die Anwendung des Vertrags gerichtet ist.[54][55]


Acquiescence

Im Völkerrecht bezeichnet Acquiescence die stillschweigende Zustimmung eines Staates durch Unterlassen von Widerspruch oder durch vertragskonformes Verhalten. Sie wirkt wie eine konkludente Zustimmung und kann zur Bindung an einen Vertrag oder eine Vertragsänderung führen, wenn der Staat den Vertrag faktisch anwendet oder dessen Durchführung duldet.[56]

Die Rechtsprechung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) erkennt Acquiescence als Form der Zustimmung an, wenn das Verhalten eines Staates eindeutig auf Anerkennung oder Akzeptanz eines Rechtszustands schließen lässt.[57][58] Acquiescence kann insbesondere bei der Fortführung oder Teilanwendung eines Vertrags als konkludente Vertragsteilnahme gewertet werden.[59]


Hinterlegung und Verwahrung

Nachtragsurkunden und Vertragsänderungen werden bei der im Ursprungsvertrag bestimmten Verwahrstelle hinterlegt.[60]

Dies kann sein:

Die Verwahrstelle ist für Registrierung, Archivierung und Mitteilung an die Vertragsparteien verantwortlich[64][65].


Depositarpraxis

Die Depositarpraxis regelt die Aufgaben der Verwahrstelle eines völkerrechtlichen Vertrags. Der Depositar ist für die Registrierung, Archivierung, Mitteilung und Verwaltung von Vertragsurkunden, Ratifikationen, Beitritten und Nachtragsurkunden verantwortlich.[66]

Typische Formen der Verwahrstellen sind:

  • UN‑Depositar – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen fungiert als Depositar für mehrere hundert multilaterale Verträge.[67][68]

  • NATO‑Depositar – Für NATO‑Verträge wie das NATO‑Truppenstatut (SOFA) fungiert der NATO‑Generalsekretär als Verwahrstelle.[69]

  • Mehrfach‑Depositar – Einige Verträge benennen mehrere Verwahrstellen gleichzeitig, etwa regionale Organisationen oder mehrere Vertragsstaaten.[70]

Die Depositarpraxis stellt sicher, dass Vertragsketten – einschließlich Nachtragsurkunden, Protokollen und Änderungen – korrekt dokumentiert und den Vertragsparteien mitgeteilt werden.[71]


Bedeutung

Vertragsketten ermöglichen im nationalen wie im internationalen Recht die kontinuierliche Fortentwicklung von Verträgen, ohne dass ein vollständiges Neuverhandeln erforderlich ist.[72]

Sie sichern:

  • Flexibilität,[73]

  • Rechtskontinuität,[74]

  • Anpassungsfähigkeit an neue technische oder politische Entwicklungen.[75]

Nachtragsurkunden sind dabei ein zentrales Instrument, um Verträge effizient und rechtssicher zu aktualisieren.[76]


Internationale Vertragsdokumente & Depositarpraxis


Internationale Rechtsprechung (IGH)


Wissenschaftliche Artikel & Materialien


Vertragsrecht / Ratifikation


Zustimmung durch Verhalten (Acquiescence)


Literatur

Vertragsketten im Völkerrecht (Treaty Chain)


Staatennachfolge & Fortgeltung von Vertragsketten


Vertragsauslegung (Art. 31–32 WÜRV)


Depositarrecht & Dokumentation


Vertragsketten im nationalen Recht


Vertragsketten in internationalen Organisationen


Siehe auch


Einzelnachweise

  1. ↑ 

    NATO Status of Forces Agreement (SOFA), 1951. United Nations Treaty Series, URL: https://treaties.un.org/Pages/showDetails.aspx?objid=080000028015f5f6

  2. ↑ 

    Ian MacTaggart Sinclair: The Vienna convention on the law of treaties (= The Melland Schill lectures. Nr. 1973). Manchester Univ. Press [u.a.], Manchester 1973, ISBN 978-0-7190-0541-1, S. 427–432. 

  3. ↑ 

    Klabbers: Accepting the Unacceptable? A New Nordic Approach to Reservations to Multilateral Treaties. In: https://brill.com. Nordic Journal of International Law, 2000, S. 179–193, abgerufen am 5. Januar 2026 (englisch). 

  4. ↑ 

    Jutta Brunnée: Treaty Amendments. In: The Oxford Guide to Treaties. 2. Auflage. Oxford University Press, 2020, ISBN 978-0-19-884834-9, S. 336–354, doi:10.1093/law/9780198848349.003.0015 (oup.com [abgerufen am 4. Januar 2026]). 

  5. ↑ 

    J. E. Hickey: The Vienna Convention on the Law of Treaties. By Sir Ian Sinclair. 2nd edition. Manchester: Manchester University Press, 1984. x + 270 pp. (including index). 29.50. In: British Yearbook of International Law. Band 56, Nr. 1, 1. Januar 1986, ISSN 0068-2691, S. 305–307, doi:10.1093/bybil/56.1.305 (oup.com [abgerufen am 5. Januar 2026]). 

  6. ↑ 

    Irina Buga: Subsequent Practice as a Means of Treaty Interpretation. Band 1. Oxford University Press, 24. Mai 2018, S. 16–106, doi:10.1093/oso/9780198787822.003.0002 (oup.com [abgerufen am 5. Januar 2026]). 

  7. ↑ 

    Yearbooks of the international law commission. 25. April 1966, abgerufen am 3. Januar 2026. 

  8. ↑ 

    Kirsten Schmalenbach: Article 26. In: Vienna Convention on the Law of Treaties. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-662-55159-2, S. 465–492, doi:10.1007/978-3-662-55160-829 (springer.com [abgerufen am 5. Januar 2026]). 

  9. ↑ 

    A. Alvarez-Jimenez: The International Court of Justice's Use of the Vienna Convention in the Interpretation of Boundary Agreements: 2000-10. In: Journal of International Dispute Settlement. Band 3, Nr. 2, 1. Juli 2012, ISSN 2040-3585, S. 409–443, doi:10.1093/jnlids/idr023 (oup.com [abgerufen am 4. Januar 2026]). 

  10. ↑ 

    A. Alvarez-Jimenez: The International Court of Justice's Use of the Vienna Convention in the Interpretation of Boundary Agreements: 2000-10. In: Journal of International Dispute Settlement. Band 3, Nr. 2, 1. Juli 2012, ISSN 2040-3585, S. 409–443, doi:10.1093/jnlids/idr023 (oup.com [abgerufen am 4. Januar 2026]). 

  11. ↑ 

    Rebecca Crootof: Change Without Consent: How Customary International Law Modifies Treaties. In: https://scholarship.richmond.edu/. University of Richmond, 2016, abgerufen am 4. Januar 2026 (englisch). 

  12. ↑ 

    Mark E. Villiger: Commentary on the 1969 Vienna Convention on the Law of Treaties. Brill | Nijhoff, 2009, ISBN 978-90-04-18079-6, doi:10.1163/ej.9789004168046.i-1058.253 (brill.com [abgerufen am 4. Januar 2026]). 

  13. ↑ 

    Vienna Convention on the Law of Treaties: A Commentary. 2nd ed. 2018. Springer Berlin Heidelberg : Imprint: Springer, Berlin, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-662-55160-8, S. 713–720. 

  14. ↑ 

    MALGOSIA A. FITZMAURICE: Modifications to the Principles of Consent in Relation to Certain Treaty Obligations. In: https://brill.com. Austrian Review of International and European Law Online, 1997, abgerufen am 4. Januar 2026 (englisch). 

  15. ↑ 

    Helmut Koziol / Peter Bydlinski / Raimund Bollenberger (Hrsg.): ABGB – Kurzkommentar. 5. Auflage, Springer, 2020, ISBN 978-3-7091-0740-3, § 914 ABGB.

  16. ↑ 

    Wolfgang Fikentscher / Andreas Heinemann: Schuldrecht. De Gruyter, 2017, ISBN 978-3-11-048840-3.

  17. ↑ 

    Christian Grüneberg (Hrsg.): Bürgerliches Gesetzbuch – Kommentar. 83. Auflage, C.H. Beck, 2024, ISBN 978-3-406-80839-8, §§ 133, 157 BGB.

  18. ↑ 

    Yearbook of the International Law Commission 1966, Vol. I, Part II (UN ILC, PDF)

  19. ↑ 

    Richard Caddell: State practice — Global administrative law — Depositaries and registrations Published under the auspices of the Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law under the direction of Professor Anne Peters (2021–) and Professor Rüdiger Wolfrum (2004–2020). In: https://opil.ouplaw.com/. 2024, abgerufen am 4. Januar 2026 (englisch). 

  20. ↑ 

    Oliver Dörr, Kirsten Schmalenbach: Article 18. Obligation not to defeat the object and purpose of a treaty prior to its entry into force. In: Vienna Convention on the Law of Treaties. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-19290-6, S. 219–235, doi:10.1007/978-3-642-19291-3_20 (springer.com [abgerufen am 5. Januar 2026]). 

  21. ↑ 

    MALGOSIA A. FITZMAURICE: Modifications to the Principles of Consent in Relation to Certain Treaty Obligations. In: https://brill.com. Austrian Review of International and European Law Online, 1997, abgerufen am 4. Januar 2026 (englisch). 

  22. ↑ 

    Malgosia Fitzmaurice: Expression of Consent to be Bound by a Treaty as Developed in Certain Environmental Treaties. In: Essays on the Law of Treaties. Brill | Nijhoff, 1998, ISBN 978-90-04-64093-1, S. 59–80, doi:10.1163/9789004640931_009 (brill.com [abgerufen am 4. Januar 2026]). 

  23. ↑ 

    Alexandru Bolintineanu: Expression of Consent to be Bound by a Treaty in the Light of the 1969 Vienna Convention. In: American Journal of International Law. Band 68, Nr. 4, Oktober 1974, ISSN 0002-9300, S. 672–686, doi:10.2307/2199829 (cambridge.org [abgerufen am 4. Januar 2026]). 

  24. ↑ 

    Yearbook of the International Law Commission 1966, Vol. I, Part II (UN ILC, PDF)

  25. ↑ 

    Pichonnaz / Müller: Obligationenrecht – Allgemeiner Teil. Schulthess, 2020, ISBN 978-3-7255-7884-2, Art. 18 OR.

  26. ↑ 

    Honsell (Hrsg.): Schweizerisches Obligationenrecht. 10. Auflage, 2021, ISBN 978-3-7272-1920-4.

  27. ↑ 

    Helmut Koziol / Peter Bydlinski / Raimund Bollenberger (Hrsg.): ABGB – Kurzkommentar. 5. Auflage, Springer, 2020, ISBN 978-3-7091-0740-3.

  28. ↑ 

    Peter Bydlinski: Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts. 3. Auflage, Springer, 2017, ISBN 978-3-7091-4860-4, § 5.

  29. ↑ 

    Koziol / Bydlinski / Bollenberger (Hrsg.): ABGB – Kurzkommentar. 5. Auflage, 2020, ISBN 978-3-7091-0740-3, § 914 ABGB.

  30. ↑ 

    Georg Kodek / Nikolaus Forgó (Hrsg.): ABGB – Praxiskommentar. LexisNexis, 2019, ISBN 978-3-7007-7030-5, § 915 ABGB.

  31. ↑ 

    Reinhold Resch: Werkvertragsrecht. 2. Auflage, Facultas, 2018, ISBN 978-3-7089-1644-3.

  32. ↑ 

    Ewan McKendrick: Contract Law. 14. Auflage, Oxford University Press, 2023, ISBN 978-0-19-289356-2.

  33. ↑ 

    Restatement (Second) of Contracts § 223 (1981). URL: https://www.ali.org/publications/show/contracts/

  34. ↑ 

    Andrew Burrows: A Restatement of the English Law of Contract. Oxford University Press, 2016, ISBN 978-0-19-875555-0.

  35. ↑ 

    UCC § 2‑209 (Modification, Rescission and Waiver). URL: https://www.law.cornell.edu/ucc/2/2-209

  36. ↑ 

    Restatement (Second) of Contracts § 90 (1981). URL: https://www.ali.org/publications/show/contracts/

  37. ↑ 

    John D. Calamari / Joseph M. Perillo: The Law of Contracts. 6. Auflage, West Academic, 2009, ISBN 978-0-314-19536-3.

  38. ↑ 

    Brian A. Blum: Contracts: Examples & Explanations. 9. Auflage, Wolters Kluwer, 2022, ISBN 978-1-5438-4470-3.

  39. ↑ 

    UCC § 1‑303 (Course of Performance, Course of Dealing, Usage of Trade). URL: https://www.law.cornell.edu/ucc/1/1-303

  40. ↑ 

    Anthony Aust: Modern Treaty Law and Practice. 3. Auflage, Cambridge University Press, 2013, ISBN 978-1-107-67903-7.

  41. ↑ 

    Mark E. Villiger: Commentary on the 1969 Vienna Convention on the Law of Treaties. Martinus Nijhoff, 2009, ISBN 978-90-04-17425-0, Art. 39–41.

  42. ↑ 

    United Nations: Final Clauses of Multilateral Treaties Handbook. UN Publications, 2003, URL: https://treaties.un.org/doc/source/publications/Final_Clauses_Handbook.pdf

  43. ↑ 

    Duncan B. Hollis: Amending the Law of Treaties. In: Chicago Journal of International Law, 2011, DOI: 10.2139/ssrn.1756674.

  44. ↑ 

    Jan Klabbers: International Law. 2. Auflage, Cambridge University Press, 2013, ISBN 978-1-107-02559-9, Kapitel 5 (Treaty Law).

  45. ↑ 

    Oliver Dörr / Kirsten Schmalenbach (Hrsg.): Vienna Convention on the Law of Treaties – A Commentary. Springer, 2012, ISBN 978-3-642-19290-6, Art. 11–14.

  46. ↑ 

    United Nations: Treaty Handbook. UN Publications, 2020, URL: https://treaties.un.org/doc/source/publications/THB/English.pdf.

  47. ↑ 

    Mark E. Villiger: Commentary on the 1969 Vienna Convention on the Law of Treaties. Martinus Nijhoff, 2009, ISBN 978-90-04-17425-0, S. 161–170.

  48. ↑ 

    United Nations Office of Legal Affairs: Summary of Practice of the Secretary‑General as Depositary of Multilateral Treaties. UN Publications, 1994, URL: https://treaties.un.org/doc/source/publications/practice/summary_english.pdf.

  49. ↑ 

    Duncan B. Hollis: The Oxford Guide to Treaties. Oxford University Press, 2012, ISBN 978-0-19-960888-1.

  50. ↑ 

    Alexandru Bolintineanu: Expression of Consent to be Bound by a Treaty in the Light of the 1969 Vienna Convention. In: American Journal of International Law. Band 68, Nr. 4, 1974, S. 672–686, doi:10.2307/2199829

  51. ↑ 

    M. J. Bowman: The Multilateral Treaty Amendment Process - A Case Study. In: International and Comparative Law Quarterly. Band 44, Nr. 3, 1995, S. 540–559, doi:10.1093/iclqaj/44.3.540

  52. ↑ 

    Hugh Thirlway: The Sources of International Law. Oxford University Press, 2014, ISBN 978-0-19-968540-0, Kapitel zu „Acquiescence“.

  53. ↑ 

    International Court of Justice: North Sea Continental Shelf Cases (1969), ICJ Reports 1969, S. 3–54, URL: https://www.icj-cij.org/en/case/52.

  54. ↑ 

    Mark E. Villiger: Customary International Law and Treaties. Martinus Nijhoff, 1985, ISBN 978-90-247-3147-2, S. 28–35.

  55. ↑ 

    Bin Cheng: General Principles of Law as Applied by International Courts and Tribunals. Cambridge University Press, 2006, ISBN 978-0-521-02760-1.

  56. ↑ 

    Hugh Thirlway: The Sources of International Law. Oxford University Press, 2014, ISBN 978-0-19-968540-0.

  57. ↑ 

    International Court of Justice: North Sea Continental Shelf Cases (1969), ICJ Reports 1969, S. 3–54, URL: https://www.icj-cij.org/en/case/52.

  58. ↑ 

    Bin Cheng: General Principles of Law as Applied by International Courts and Tribunals. Cambridge University Press, 2006, ISBN 978-0-521-02760-1.

  59. ↑ 

    Mark E. Villiger: Customary International Law and Treaties. Martinus Nijhoff, 1985, ISBN 978-90-247-3147-2.

  60. ↑ 

    United Nations: Treaty Handbook. UN Publications, 2020, URL: https://treaties.un.org/doc/source/publications/THB/English.pdf.

  61. ↑ 

    United Nations Office of Legal Affairs: Summary of Practice of the Secretary‑General as Depositary of Multilateral Treaties. UN Publications, 1994, URL: https://treaties.un.org/doc/source/publications/practice/summary_english.pdf.

  62. ↑ 

    Anthony Aust: Modern Treaty Law and Practice. 3. Auflage, Cambridge University Press, 2013, ISBN 978-1-107-67903-7.

  63. ↑ 

    Jan Klabbers: International Law. 2. Auflage, Cambridge University Press, 2013, ISBN 978-1-107-02559-9.

  64. ↑ 

    Oliver Dörr, Kirsten Schmalenbach: Article 76. Depositaries of treaties. In: Vienna Convention on the Law of Treaties. Springer, 2012, ISBN 978-3-642-19290-6, S. 1297–1307. 

  65. ↑ 

    Duncan B. Hollis (Hrsg.): The Oxford Guide to Treaties. Oxford University Press, 2012, ISBN 978-0-19-960888-1.

  66. ↑ 

    Oliver Dörr / Kirsten Schmalenbach: Vienna Convention on the Law of Treaties – A Commentary. Springer, 2012, ISBN 978-3-642-19290-6, Art. 76 WÜRV.

  67. ↑ 

    United Nations: Treaty Handbook. UN Publications, 2020, URL: https://treaties.un.org/doc/source/publications/THB/English.pdf.

  68. ↑ 

    United Nations Office of Legal Affairs: Summary of Practice of the Secretary‑General as Depositary of Multilateral Treaties. UN Publications, 1994, URL: https://treaties.un.org/doc/source/publications/practice/summary_english.pdf.

  69. ↑ 

    NATO: Agreement between the Parties to the North Atlantic Treaty regarding the Status of their Forces (SOFA), 1951. URL: https://www.nato.int/cps/en/natohq/official_texts_17248.htm.

  70. ↑ 

    Anthony Aust: Modern Treaty Law and Practice. 3. Auflage, Cambridge University Press, 2013, ISBN 978-1-107-67903-7.

  71. ↑ 

    Duncan B. Hollis (Hrsg.): The Oxford Guide to Treaties. Oxford University Press, 2012, ISBN 978-0-19-960888-1.

  72. ↑ 

    Anthony Aust: Modern Treaty Law and Practice. 3. Auflage, Cambridge University Press, 2013, ISBN 978-1-107-67903-7.

  73. ↑ 

    Duncan B. Hollis (Hrsg.): The Oxford Guide to Treaties. Oxford University Press, 2012, ISBN 978-0-19-960888-1.

  74. ↑ 

    Mark E. Villiger: Commentary on the 1969 Vienna Convention on the Law of Treaties. Martinus Nijhoff, 2009, ISBN 978-90-04-17425-0.

  75. ↑ 

    United Nations: Final Clauses of Multilateral Treaties Handbook. UN Publications, 2003, URL: https://treaties.un.org/doc/source/publications/Final_Clauses_Handbook.pdf.

  76. ↑ 

    Duncan B. Hollis: Amending the Law of Treaties. In: Chicago Journal of International Law, 2011, DOI: 10.2139/ssrn.1756674.


Vertragskette
Treaty Chain

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